Rhodos

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Rhodos Sehenswürdigkeiten 

Sehenswürdigkeiten  von Rhodos insel Griechenland

Antike Monumente und archaologische Statten
Die Mittelalterliche Stadt
Im 14. und 15. Jh. vergrosserten die Ritter des Johanniterordens die byzantinische Stadt, verstarkten ihre Befestigung und schufen so die Mittelalterliche Stadt Rhodos. Hauptmerkmal ist der gotische Baustil, so wie er sich am Hof des Papstes in Avignon (1309 - 1424) in der Provence herausgebildet hatte und mit dem die Ritter in enger Verbindung standen. 
Elf Tore fuhren in die Stadt hinein, die in zwei Teile aufgeteilt ist: in Kollakio, wo sich auch die wichtigsten Gebaude befinden (Ordenshauser, der Grossmeisterpalast, Krankenhaus und Herbergen), lebten die Ritter und Bourgo, die eigentliche Stadt.
Die Altstadt, wie sie von den Einheimischen genannt wird, ist heute eine der am best erhaltensten Festungsstadte. Sie wurde von der UNESCO als Weltkulturerbe ernannt. Wenn man uber die gepflasterten Strassen geht, die beeindruckenden Hauser der Ritter, die Stadtmauern mit dem Graben und die Befestigungsturme, die byzantinischen Kirchen und Moscheen, Platze, Garten und Hofe anschaut, meint man, die Zeit sei stehen geblieben und doch spurt man in diesem Ganzen eine lebendige Stadt, voller Uberraschungen, die einen zu einer Entdeckungsreise aufruft.
Die Rittersstrasse (Odos Ippoton) ist 200m lang und ca. 6m breit. Sie war eine offizielle Strasse, die das religiose Zentrum der Burg mit dem weltlichen verband, also den Dom der romischen Kirche (Panhagia tou Kastrou) mit dem Palast des Grossmeisters. An ihr stehen die wichtigsten offentlichen und privaten Gebaude der Ritter. Hier befinden sich auch von einigen Ausnahmen abgesehen die Herbergen der "Zungen", der nationalen Gruppen des Ritterorderns. Die Strasse ist aufsteigend und fur eine mittelalterliche Stadt ausserst ungewohnlich, geradlinig. Dies ist ein Hinweis darauf, dass sie bereits in der Antike angelegt worden war. Die Ritter behielten sie bei, da ihre Geradlinigkeit mit der neuen politischen Bedeutung ubereinstimmte, die ihr gegeben wurde.

Besichtigen Sie den Uhrenturm (Pyrgos tou Rologiou), der 1851 erbaut und als Wachturm benutzt wurde. Heute ist in ihm eine archaologische Sammlung untergebracht. Ausserdem hat man eine wunderbare Aussicht uber die Stadt.

Das Theater "Melina Merkouri" befindet sich im mittelalterlichen Stadtgraben, der mit seinen Wehren und Mauern einen eindrucksvollen Hintergrund bildet. Dort werden den ganzen Sommer uber Konzerte, Theater- und Ballettvorstellungen veranstaltet.

Die spatgotische Panhagia tou Burgu - Kirche aus dem 14. Jh. fiel im Zweiten Weltkrieg den Bomben zum Opfer. Lediglich drei Bogen des Altarraums sind von ihr erhalten.

Der Ippokratous-Platz mundet in die Sokratous-Strasse, Hauptgeschaftsstrasse der Stadt. In der Mitte des Platzes steht der Grosse Brunnen und um ihn herum gibt es zahlreiche Bars, Restaurants und Vergnugungslokale.

Aus den eindrucksvollen Moscheen der Stadt hebt sich besonders die Suleiman.-Moschee hervor. Das heutige Gebaude wurde im 19. Jh. erbaut und steht an der Stelle eines alteren Gebaudes, das nach der Uberlieferung von Suleiman dem Grossen erbaut wurde. Beachten Sie den kunstvollen Marmoreingang, der von einem ritterlichen Grabdenkmal stammt. Am Dorieon-Platz liegt die Moschee des Redjeb Paschas.

Neustadt
Tempel der Aphrodite aus dem 3. Jh. v. Chr. Die Ruinen wurden im Herzen der Neustadt auf dem Symi-Platz ausgegraben, zwischen Mandraki und dem Hafen von Akantia.

Die Murat Reis-Moschee mit ihrem eleganten Minarett liegt in der Nahe der Prafektur. Sie wurde an der Stelle der Hagios Antonios Kirche erbaut, neben dem Ritterfriedhof. Auf dem turkischen Friedhof wurden Turken beigesetzt, die in der Verbannung lebten. Unter den Grabern befindet sich auch das runde Mausoleum des Admirals Suleimans und das eines Dichters, der den Sultan mit seinen satirischen Gedichten in Zorn versetzt hatte. Auf dem Platz vor der Moschee wurden Uberreste einer antiken Mauer und Steinkugeln gefunden, auf denen ihr jeweiliges Gewicht eingeritzt ist. Sie beginnen bei 5 Mnes und reichen bis 10 Talenten, also zwischen ungefahr 2 und 161 Kilo. Aus dem Schriftzeichentyp wurde ermittelt, dass diese Kugeln aus der Zeit der beruhmten Belagerung des Demetrios dem Belagerer stammen.

Der Leuchtturm des Hagios Nikolaos ist eine Festung am Rand des gleichnamigen Hafenarmes. Die Hirsche auf den Saulen an der Hafeneinfahrt begrussen die Besucher.
Auf der anderen Seite stehen die drei Windmuhlen. In der ersten ist das Buro der Militarischen Hydrographischen Dienststelle untergebracht, wo Sie Seekarten erwerben konnen. Die zweite stammt aus dem 15. Jh. und beherbergt ein Museum. Dort ist auch noch das Mahlwerk zu sehen. In der dritten Windmuhle ist ein Reiseburo untergebracht. 

Der Hagios-Stephanos-Hugel. Er wird auch Monte Smith genannt, nach dem Namen des englischen Admirals der in Diensten Napoleons stand und 1802 auf die Insel kam. In diesem schon gestalteten und bepflanzten archaologischen Park sind die Reste eines Stadions aus hellenistischer Zeit, 3. Jh.v.Chr., erhalten, wo die Sportwettkampfe zu den Alien stattfanden. Dies war das grosste Fest der fruhen Einwohner von Rhodos, das zu Ehren des Gottes Helios abgehalten wurde.
Direkt neben dem Stadion steht das kleine restaurierte offene Theater, in dem heute, wie in der Antike, Musikveranstaltungen stattfinden.
Auf der Spitze des Hugels liegt der Tempel des Apollon Pythios, dem Beschutzer der Stadt. Von hier aus hat man einen Panoramablick uber die Stadt und das Meer. Von dieser Stelle aus lasst sich auch der Sonnenuntergang wunderbar beobachten.
Die Graber des Hagios Ioannis liegen im Zentrum der ausgedehnten Nekropolis von Rhodos. Zu den wichtigsten Monumenten gehoren ein am Rande liegender Grabkomplex mit gemauerten Kuppelgrabern, ein Kuppelgrabkomplex, der von einem Monument mit Triglyphen und Metopen und ein Felsengrab mit einem monumentalen Tor. Von grosstem Interesse ist der unterirdische Steinbruch, in dessen Tunneln sich Grabkammern befinden.

Gemeinde Attawiros
Pano Horio ist der traditionelle Kern des Dorfes Embona, der um die Dorfkirche herum liegt. Ihn pragen enge Gassen und weisse Hauser.
Die Uberreste des Zeus Attavyrio Heiligtums liegen auf dem Gipfel des gleichnamigen Berges, der sich uber Embona erhebt. Jeden Mai wird vom Dorf Hagios Isidoros der Aufstieg auf den Attawiros-Berg und dem Heiligtum veranstaltet. Lassen Sie von hier aus Ihren Blick uber die ganze Insel und das Meer schweifen.

Skala Kamiros. Ein kleiner malerischer Hafen mit Fischtavernen und einem antiken Grabmonument, das in einen Felsen gehauen ist. Von diesem Hafen aus fahren kleine Boote zur Insel Halki.

Gemeinde Ialysos
Auf der Akropolis des Antiken Ialysos, in der Region wo Rhodos im Jahre 408 v.Chr. erbaut wurde, entdeckte man Munzen mit der Pragung einer Granatapfelblute. Die Akropolis liegt auf der Hochebene des Philerimos-Hugels, in einer Hohe von 267 m. Dieser Hugel verdankt seinen Namen den Eremiten, die im Mittelalter (13.Jh.) in seinen Hohlen lebten. In der Antike hiess der Hugel Achaia. Die Strasse, die zur Akropolis fuhrt, geht durch einen Pinienwald und endet auf einer Ebene mit herrlichem Panoramablick uber das Land und das Meer. Seit der Zeit der Phonizier bis zum Zweiten Weltkrieg war sie ein strategischer Punkt. Seit der Grundung von Rhodos, als auch die meisten Bewohner sich dort ansiedelten, wurde dieser Ort Ochyroma (Festung) und sein Hafen Schedia genannt. Auf den niedrigen Hugeln Moskos, Vounara und Makria Vounara wurden zahlreiche Graber aus mykenischer Zeit gefunden. In der geometrischen, archaischen und klassischen Epoche erstreckte sich Ialysos zu den nordwestlichen Hangen des Philerimos, nahe des Dorfes Kremasti. Weiter unten, in der Nahe des Flusschens Daphni, wurden Graber mit wertvollen Grabbeigaben ans Tageslicht gebracht. Auf der Akropolis selber sind die Uberreste eines hellenistischen Tempels erhalten, der der Athene Poliada und dem Zeus Poliaea geweiht war (3.Jh. v. Chr.). Er liegt neben christlichen und mittelalterlichen Ruinen, die einen grossen Bereich des antiken Tempels einnehmen. 
Der gut erhaltene Dorische Brunnen aus dem 4. Jh. v. Chr. liegt 30m sudlich der Akropolis des antiken Ialysos. Der Felsen wurde abgetragen, um die hintere Wand mit den vier Lowenkopfen aufzunehmen. Das Wasser floss aus diesen Kopfen in einen von Stutzpfeilern getragenen Wasserbehalter. Vor diesen Pfeilern hielten sechs dorische Saulen das Dach. 

Gemeinde Lindos
Die Akropolis des Antiken Lindos. Sie liegt auf einem steilen 166m hohen Felsen wie eine Aussichtsplattform uber das Meer. Ihre Monumente sind Zeugen der Macht und des Reichtums von Lindos durch die Jahrhunderte. Auf der Spitze stehen die Uberreste eines Tempels aus dem 4. Jh.v.Chr., der der Athene Lindia geweiht war, weiterhin Propylaen, eine grosse hellenistische Stoa, die byzantinische Kirche des Hagios Ioannis sowie die Kommandantur aus der Zeit der Ritter. Die Mauern der Akropolis wurden von den Johannitern im 14. Jh. verstarkt, die auch die grosse Eingangstreppe anlegten. Einzigartig ist auch das Relief einer Triere aus dem 2. Jh.v.Chr., die in den Felsen gehauen wurde.

Das Amphitheater ist auf der rechten Seite der Akropolis von Lindos. Die Felswand wurde zu diesem Zweck am Hafen des Hagios Paulus bearbeitet. In der Nahe des Theaters sind Mauerfundamente erhalten, die zu einem antiken Gymnasium gehoren. 1904 wurden an dieser Stelle wichtige Inschriften entdeckt, unter anderem die Kirchenchronik und eine Liste der Priester der Athene. 

Das Grab des Kleoboulos, einer der sieben Weisen der Antike, der aus Lindos stammte. Es ist ein rundes Monument aus der klassizistischen Epoche. In der Antike war es von einer Mauer umgeben. In jungerer Zeit wurde es zur Kirche des Hagios Aemilianos. 

Gemeinde Kamiros
Das antike Kamiros lag in einer fruchtbaren Gegend und war ein wichtiges Zentrum von der archaischen bis hin zur hellenistischen Epoche. Es gehorte zu den drei alten Stadten der Insel - Ialysos, Lindos und Kamiros. Die Ruinen der Stadt und die anliegende Nekropolis wurden 1859 entdeckt. 
Die Ausgrabungsstatte von Kamiros umfasst die Siedlung, die auf drei Ebenen auf dem Hugel angelegt ist mit folgenden Kulturdenkmalern: grosse offentliche Gebaude, Agora, Tempel, Wohnviertel sowie die Akropolis mit dem Tempel der Athene Kamirados. Sie liegen auf der Spitze des Hugels und sind Zeugen des Glanzes und Reichtums des antiken Kamiros.
Auf den Munzen von Kamiros aus dem 6. Jh.v.Chr. sind Feigenblatter abgebildet.

Gemeinde Kallithea
Hier sind die beruhmten Heilbader von Kallithea mit ihren kuppelbedeckten italienischen Gebauden zu sehen, die an arabischen Baustil erinnern, mit wunderschonen Kieselmosaiken, Bogengangen und Palmenhofen. Vom Haupteingang aus fuhren Wege, die mit Muscheln belegt sind, zu einem runden Platz und dem Brunnen, zum halbkreisformigen Atrium, von wo aus das Wasser weitergeleitet wurde und der Badeanstalt. Das Zentrum beherrscht eine Rotonda, deren Gewolbe mit seiner kunstvollen Verzierung besonders beeindruckt. Hier lauft das Wasser der sechs Heilquellen zusammen. Die lassige Aura dieser typischen mittelmeernahen Architektur versetzt den Besucher in die Zeit zuruck, wo dieser Ort vor Leben spruhte und ein Orchester im Atrium fur die Badegasten spielte. 


Burgen
Gemeinde Rhodos
Der Grossmeisterpalast ein eindrucksvolles Gebaude aus dem 14. Jh., das wie ein eigenes Bollwerk befestigt ist. Wahrend der Turkenherrschaft war dieses Gebaude verlassen und eine Explosion im Jahr 1856 zerstorte es vollends. Die Italiener bauten es praktisch von vorne wieder auf und bedeckten die Boden mit hellenistischen und romischen Mosaiken, die sie aus Kos hier her brachten. Nachforschungen bezuglich der gefundenen Inschriften fuhrten die Archaologen zu dem Schluss, dass an dieser Stelle das beruhmte Heiligtum des Sonnengottes Helios gestanden haben muss, zu dem es viele Widmungen gibt, wie die Quadrille des Lysippos. Es lohnt sich, die Mosaikboden aus Kos (4.Jh.v.Chr.) aus hellenistischer und romischer Epoche anzusehen, die reich verziert sind. Von diesen heben sich die neun Musen und die Lowenjagd hervor. In den Raumen im Erdgeschoss gibt es zwei Ausstellungen, sie betreffen die Insel Rhodos von der Jungsteinzeit bis zur Romerherrschaft und vom 4. Jh.n.Chr. bis zur Besetzung der Insel durch die Turken. 

Gemeinde Archangelos 
Die Burg von Archangelos wurde von den Johannitern 1320 auf den Fundamenten einer alteren, byzantinischen Burg errichtet. Es wurden Bauelemente die in die byzantinische Zeit datiert wurden an dieser Stelle gefunden.
In der idyllischen Bucht von Haraki sind die Ruinen der Ritterburg von Pharaklon zu besichtigen.

Gemeinde Kallithea
Hier liegt die Burganlage Erimokastro von Kalythies aus der klassischen und hellenistischen Periode. Das monumentale Eingangstor und teile des Bollwerks sind erhalten geblieben. Weiterhin sind Traganou mit den Uberresten einer Nekropolis, Mesovounio mit Monumenten aus der prahistorischen und klassischen Periode, Sarantapichos mit Uberresten einer sehr alten Festungsanlage und einer Nekropolis sowie die Gegenden von Miniko und Langona ausserst sehenswert, in denen eine kleine antike Burg, Uberreste antiker Mauern und Gefasse erhalten sind.

Gemeinde Petaloudon
In Kremasti sind Uberreste einer venezianischen Burg und die Kirche des Hl. Nikolaus zu sehen, die sich im Dorfzentrum befindet. 

Gemeinde Attawiros
Die mittelalterliche Burg von Kritinia auch als Kastell bekannt, mit der verfallenen Kirche des Hagios Paulus im Burginnern, liegt ca. 2 km vom gleichnamigen Dorf entfernt. Der beste Moment fur Besichtigungen ist der Zeitpunkt des Sonnenuntergangs, wenn das Meer und die Inseln Alimia und Halki in einer bunten Farbkulisse eintauchen. 
Die Burg von Monolithos, liegt 3km sudwestlich vom gleichnamigen Dorf entfernt auf der Spitze eines riesigen Felsens, der sich plotzlich von der Kuste abhebt. Sie wurde von den Johannitern im 14. Jh. erbaut, um von dort aus die Schifffahrt zu kontrollieren und die Einwohner vor Angriffen der Piraten zu schutzen. Innerhalb des Burggelandes befinden sich Wasserzisternen, die Kirche des Hagios Panteleimonas und eine weitere, recht verfallene, Kirche. Von der Burg aus ist der Sonnenuntergang besonders zauberhaft.

Gemeinde Sud-Rhodos
Auf der Spitze des Hugels oberhalb des Dorfes Asklepeio liegen die Ruinen einer byzantinischen Burg aus dem 12. Jahrhundert.

Kloster und Kirchen
Gemeinde Rhodos
Die Evangelismos-Kirche ist eine dreischiffige Basilika mit gotischen Elementen und Hagiographien von Fotis Kontoglou. Sie wurde nach den Planen der heute zerstorten Ritterkirche des Hl.Johannes gebaut.

Die byzantinischen Kirchen Hagios Panteleimonas und Hagios Fanourios mit interessanten Fresken liegen in der Altstadt. Die Hagia Triada-Kirche aus dem 15. Jh. liegt in der Ritterstrasse.

Zwei katholische Kirchen, die Hl. Franziskus Kirche und die Santa Maria de la Vitoria Kirche, finden Sie in der Stadt. 

Gemeinde Archangelos
Die Kirche des Erzengels Michael, Archangelos Michail, liegt im Dorfkern von Archangelos. Es ist eine Basilika mit einem kunstvollen Glockenturm aus dem Jahre 1845, Hof und Boden sind mit Kieselsteinen ausgelegt.

Das neue Panhagia Tsampikas Kloster liegt in der Nahe des Artemis Phagos Heiligtums, 1 km nordlich von Archangelos. Der Vorhof und der Boden der Kirche sind mit Kieseln ausgelegt. Es liegt inmitten von Pinien und Jahrhundert alten Baumen. Besonders eindrucksvoll ist die grosse Kermeseiche, die mit ihren dicken Asten die Mauer zu brechen vermag. Das Panhagia Tsampikas Kloster liegt hoch oben auf dem Berg, oberhalb des gleichnamigen Strandes und bietet eine wunderbare Aussicht. Dieses Kloster hat den Ruf wunderwirkend zu sein, besonders fur kinderlose Frauen, die zu Fuss zum Kloster pilgern, um ihr Gelubde zu erfullen.

Gemeinde Afantou
Die Panhagia tis Katholikis Kirche wurde auf den Fundamenten einer fruhchristlichen Basilika erbaut und liegt in der Nahe des Afantou Strandes. Es ist eine dreischiffige Kirche, mit ionischen Kapitellen im Innern welche drei Heiligen geweiht ist- der Hl. Muttergottes, dem Hl. Lukas und den Hl. Drei Konigen. Sie ist mit einzigartigen Fresken aus dem 13. und 14. Jh. verziert.

Gemeinde Attawiros

Die Koimesis tis Theotokou Kirche ist die Hauptkirche des Dorfes Embona und wurde im 19. Jh. gebaut. Sie hat eine bemerkenswerte holzgeschnitzte Ikonenwand. 
Das Artamiti Kloster liegt 7km sudostlich von Embona. Es wurde restauriert und hat eine schone Ikonenwand.
Die Hagios Georgios Kirche aus dem 19. Jh. mit einer holzgeschnitzten Ikonenwand und die Hagios Ioannis Kapelle mit Hagiographien aus dem 16. Jh. liegen in Kritinia.

Gemeinde Ialysos
Die Koimesis tis Theotokou Kirche in Ialysos wurde im 18. Jh. gebaut. Ihre Ikonenwand, die von einem Monch gefertigt wurde, ist sogar alter als die Kirche. 
Die Panhagia Philerimou Kirche liegt 5km sudwestlich von Ialysos. Sie wurde von den Rittern im 15. Jh. an der Stelle einer byzantinischen Basilika aus dem 9. Jh. erbaut. In der Nahe liegen die Ruinen einer kleinen byzantinischen Kirche, die dem Hagios Georgios tou Hostou geweiht ist und im 14. oder 15. Jh. bemalt wurde. 
Der Kreuzweg. Wenn man rechts von Philerimos den Weg entlang lauft, sieht man Steinstelen mit Bronzebeschlag, auf denen die Leiden Christi dargestellt werden. Am Ende des Weges steht ein eindrucksvolles Kreuz. Von hier aus hat man eine sehr schone Aussicht uber die Umgebung.

Gemeinde Kallithea
Die Kirche des Kreuzes (tou Stavrou) in Kalythies gehort zu den eindrucksvollsten der Insel. Sie wurde um 1841 erbaut, im Stil einer Basilika und hat einen Boden, der mit Kieseln ausgelegt ist. Besonders bemerkenswert sind drei Hexapteryga, zwei heilige Gefasse von 1873 und die Ikone des Propheten Amos.

Hagia Eleousa, Ai-Giannis und Profitis Amos sind kleine Kapellen ausserhalb von Kalythies mit Hagiographien aus dem 18. Jh.. Im Eleousa Kloster sind Fresken von 1871 zu sehen. Die kreuzformige Ai Giannis Kirche (Johannes der Taufer) ist mit Fresken aus byzantinischer und spatbyzantinischer Zeit versehen. Die Profitis Amos Kapelle steht auf den Ruinen einer fruhchristlichen Basilika aus dem 5.-6- Jh.
Uber den Propheten Amos gibt es den Mythos, dass er sich eines Tages mit dem Propheten Elias gestritten habe. Dieser warf ihm vor Wut einen Felsen zu. Prophet Amos aber streckte seine Faust aus und hielt ihn damit auf, wobei eine Offnung im Felsen entstand. Durch dieses Loch liess man niedrigwuchsige Kinder hindurchlaufen, damit diese wachsen mogen.
Die Kirchen Hagios Loukas aus fruhchristlicher Zeit (4.Jh), Hagia Eirini und Hagia Marina liegen im Dorf Koskinou. 

Gemeinde Sud-Rhodos
Im Dorf Asklipeio steht die Kirche der Entschlafung Marias (Koimesis tis Theotokou), 11. Jh., mit Hagiographien aus dem 13. - 16. Jh., auf denen Abbildungen der Schopfungsgeschichte, der Geburt Christi, seine Leiden und Themen aus der Apokalypse des Johannes zu sehen sind. 
Die Hagia Paraskevi Kirche wurde um 1850 herum gebaut. Sie ist eine Art einschiffige Basilika mit vier Kreuzgewolben. In ihr ist eine sehr schone Ikonenwand zu sehen, auf der die Mutter Gottes mit Kind abgebildet ist. Die Panhagia Katholiki Kirche ist eine byzantinische Kirche mit einem Ziegeldach verziert. Sie wurde im 10. Jh. N.Chr. auf den Ruinen einer alteren fruhchristlichen Kirche errichtet. Beide Kirchen stehen in Kattavia.
Das Heilige Panhagia Skiadenis Kloster steht in der Nahe von Mesanagros. Der Name des Klosters ist auf das Wort "Skiadion", ein schattiger Sommerort, zuruckzufuhren. Das Kloster besitzt eine sagenumwobene wunderwirkende Ikone.

Gemeinde Petaloudon
Die Panhagia Kremasti Kirche gehort zu den schonsten auf dem Balkan. Sie hat einen wunderschonen mit grossen Kieseln ausgelegten Hof, riesige Zypressen und eine sehr schone holzgeschnitzte Altarschranke. 
Das Kalopetras Kloster liegt in der Nahe des Schmetterlingstals und bietet eine wunderschone Aussicht uber das Meer. Es wurde von Dimitris Ypsilantes 1782 gebaut, der damals auf Rhodos in Verbannung lebte. Die holzgeschnitzte Ikonenwand ist ein Beispiel hoher Kunstfertigkeit. 

Gemeinde Lindos
Das Taxiarchis Michail Kloster steht in Tharri, in der Nahe des Dorfes Laerma. Es lohnt sich, dieses schone Kloster zu besichtigen, welches mitten in einer Waldregion steht. Zu sehen gibt es dort einzigartige Wandmalereien aus dem 12. - 16. Jh.. Ausserdem sollte man sich dort auch die Messe nicht entgehen lassen, die von den Monchen nach altem byzantinischen Ritus gehalten wird. 
Nach der Uberlieferung sollen ein paar schwer kranke Kinder aus reichen Hausern von Byzanz hierher gekommen sein die durch das gesunde Klima und das gute Wasser geheilt wurden. Aus Dankbarkeit liessen deren Eltern das Kloster bauen. 
Die Hagios Paulus Kirche liegt direkt neben dem gleichnamigen Hafen von Lindos. Die kleine weisse Kirche wurde im Andenken an Apostel Paulus gebaut, der 43 n. Chr. auf Rhodos an Land gegangen war, um das Christentum zu verkunden.
In der byzantinischen Kirche Panhagia tis Lindou, 15. Jh., sind interessante Hagiographien zu sehen, die, laut der Inschrift uber der Eingangspforte, 1779 von dem Maler Gregorios aus Symi geschaffen wurden. 

Gemeinde Kamiros
Die Hagios Nikolaos Fountoukli liegt bei Dimylia. Sie ist eine der schonsten byzantinischen Kirchen der Insel. In ihr sind wunderbare Fresken aus dem 15. Jh. zu sehen. Ausflugler, die mit dem Auto oder gar dem Fahrrad den Aufstieg zum Profitis Elias auf sich nehmen, halten gerne am Vorplatz der Kirche an, um sich dort ein wenig auszuruhen und am Quellwasser zu erfrischen. Das Profitis Elias Kloster liegt auf der Spitze des gleichnamigen Berges inmitten eines grossen Waldes. Ausser dem Kloster stehen dort auch einige alte Villen. Darunter auch die Villa des Kommandanten De Vecchi und die eleganten Hotels Elafos und Elafina, die wahrend der Besatzungszeit in alpinem Baustil gebaut wurden. Auf der gegenuberliegenden Seite des Hugels liegt Hagia Eleousa, wo im September ein grosses Kirchweihfest stattfindet. Diess Naturgebiet wurde von den Italienern als Erholungsort genutzt.
Das Hagios Soulas Kloster steht im Dorf Soroni. Im Kirchenvorhof steht ein Steinbrunnen aus dem Heilwasser sprudelt.

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