Kalymnos insel Griechenland

insel Kalymnos

Pothia: Hier handelt es sich um die Hauptstadt und den Hafen von Kalymnos. Der dicht bebaute Ort erstreckt sich uber die Hange und dem Fu?e von zwei Hugeln bis ins Tal hinaus. Die wei?-oder ochra farbigen zwei oder auch dreistockigen Hauser, die Herrenhauser, Villen aber auch die traditionellen Gutshauser stehen in einem anmutigen Kontrast zum grauen Gestein der Umgebung. Ein vollkommen unterschiedliches Bild weist die Landschaft im Tal auf. Hier reihen sich Pinien und Zypressen mit wei?gekalkten Stammen symmetrisch an beiden Seiten der Stra?e auf. Der Kai ist mit Statuen des Kunstlers Michalis Kokkinos und seiner Tochter Irene geschmuckt. Pothia hat 11.000 Einwohner. 

Vathi: Nachdem man eine gebirgige und trockene Landschaft hinter sich gelegt hat erscheint Vathi wie eine grune Oase am Ende des Tals. Die Hauser, sparlich im Flachland versat, weisen um die geschlossene Bucht, die ein reizendes naturliches Fjord ausmacht, ein dichtbebautes Bild auf. 
Dieses Tal welches sich bis nach Stimenia erstreckt ist seit der neolithischen Periode bewohnt, wie die Uberreste einer Akropolis und eines Tempels bezeugen. Die Region wird bis hin zur byzantinischen Periode ununterbrochen besiedelt. Die Siedlung Rina erstreckt sich uber die Hange der Hugel in der Nahe des Hafens. Rina wird Anfang des 15ten Jh. in der Nacht vor dem Kirchenfest der Auferstehung Christi von Piraten zerstort. Heute hat man dort wo einst eine prachtvolle Kirche der Heiligen Irene stand und welcher der Ort auch seinen Namen verdankt, eine kleine der gleichen Heiligen geweihte Kapelle errichtet. Vathi hat 600 Einwohner und liegt 13 km nordostlich von Pothia. 

Emborios: Hier handelt es sich um ein ruhiges strandnahes Dorf mit nur wenigen Einwohnern die sich mit der Landwirtschaft, der Viehzucht und der Fischerei beschaftigen. In der Antike bluhte Emborios als Handelszentrum auf Grund der von den Inseln Kalavros und Telendos geschutzten Lage auf. Die Siedlung liegt 24 km nordwestlich von Pothia. 

Masouri: Ein Ferienzentrum, an der westlichen Seite der Insel kurz nach Myrties gelegen. Gleich gegenuber liegt die Insel Telendos welches der ganzen Umgebung eine sehr malerische Note verleiht. Hinter der Siedlung erheben sich dominierende, steil abfallende Felsen. Masouri liegt 9 km nordwestlich von Pothia. 

Myrties: Der zahlreichen Anwesenheit von Myrtenstrauchern verdankt der reizende in Strandnahe gelegene Ort seinen Namen hinter welchem sich steil abfallende Felsen erheben. Der Ort liegt der Insel Telendos genau gegenuber mit welcher er durch eine kleine Meeresschneise von 700 Metern verbunden ist. Boote bieten Uberfahrten nach Telendos an. Getrennt wurde diese kleine Insel von Kalymnos beim gro?en Erdbeben im Jahre 535 n.Chr. Myrties hat 140 Einwohner und liegt 8 km nordwestlich von Pothia. 
Panormos: Ein Ferienort mitten im Grunen mit den reizenden Stranden von Kantouni und Linaria. Panormos befindet sich in der Region der antiken Stadtgemeinde Mesou Dimou oder Damou wie diese bis heute noch genannt wird. In unmittelbarer Nahe befindet sich Tsoukalario wo es allem Anschein nach Topfereiwerkstatten gab. Die antike Stadtgemeinde Panormos liegt am heutigen Hafen. Panormos hat 800 Einwohner und liegt 5 km nordwestlich von Pothia. 

Horio: Hier handelt es sich um die Hauptstadt der Insel inmitten des Tales um den notigen Sicherheitsabstand zum Schutz gegen die Piratenangriffe zu gewahrleisten. Der Ort liegt in der Nahe des antiken Damos am Fusse der Burg. Horio ist das Herz von Kalymnos wo die Traditionen uberaus lebendig geblieben sind. Horio hat 3.300 Einwohner und liegt 3 km nordwestlich von Pothia. 

Benachbarte Inseln
Telendos: Genau gegenueber der Ferienortschaften Myrties- und Masouri befindet sich Telendos. Der einzige Ort liegt direkt an der Meeresschneise die diese kleine Insel mit Kalymnos verbindet. Die Meeresschneise hat eine Lange von lediglich 700 Metern. Die Uberfahrt mit dem Boot dauert dementsprechend nur 10 Minuten. Die zwei Insel waren bis zum Jahre 535 n.Chr. vereint als ein katastrophales Erdbeben Kalymnos in Zwei spaltete wobei die sich an dieser Stelle erbaute Hauptstadt Pothaea in der Tiefe unterging. In spateren Jahren wird die abgespaltene Insel zu einem eigenstandigen Konigreich. Genie?en Sie einen Spaziergang in den romantischen engen Gassen der Ortschaft, wandern Sie in der berauschenden Landschaft des nahegelegenen Pinienwaldes und erfreuen Sie sich an die liebevoll zubereiteten Speisen der Taverne. Rachi macht den hochsten Gipfel dieser kleinen Insel mit 459 m aus von welchem Sie die Aussicht vollkommen in den Bann ziehen wird. Telendos hat eine Flache von 5 qkm und 60 Einwohner. 

Pserimos: Die groete der zu Kalymnos gehorenden Inseln mit niedrigen Hugeln- der hochste ist 268 m hoch. Die Insel befindet sich im Nordwesten bei einer Entfernung von ca. 6 Meilen zwischen Kalymnos und Kos. Hinter der Ortschaft am Hafen erstreckt sich ein Olivenhain und ein kleiner Pinienwald. Die kleine Mole empfangt taglich Boote aus Kalymnos und Kos die die Besucher zu einem Tagesausflug nach Pserimos bringen. Die ruhige Landschaft wird durch den Besuch der Touristen in ein buntes Bild verwandelt und der Hafen erfahrt ein lebendiges Flair. Die Sandbuchten in Hafennahe und Vathi machen Pserimos einzigartig. Auf der Insel brachten Ausgrabungen, Uberreste einer antiken Siedlung ans Tageslicht, die nach den Archaologen hochstwahrscheinlich zu der antiken Stadtgemeinde Pireotan gehorten. Im Westen befindet sich die kleine Insel Plati von welcher sich die angehorige Felsinsel Nekrothiki- seit der Antike bekannt- abspaltete. Pserimos eignet sich fur einen Erholungsurlaub und bietet sich vor allem fur Wanderer an. Die Insel hat eine Flache von 15qkm mit 80 Einwohner die sich mit der Viehzucht, der Fischerei und dem Tourismus beschaftigen.

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